Mein Stand beim Hamburger Singewettstreit

Diesen „Markt“ wollte ich trotz knapper Zeit davor ungern auslassen. Im letzten Jahr habe ich das erste Mal mitgemacht und war sehr glücklich damit! 😉 Es ist eben nicht nur ein „Markt“, sondern ein Freundestreffen und spezielle Dinge, die ich nur hier verkaufen kann, produziere ich mit Vorliebe!

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Nächteweise habe ich vorbereitet und genäht, wobei ich mich z.B. in die Produktion von Körnerkissen geworfen habe, da ich meine hier selbst ganz viel nutze und meine Nacken oft damit warm halte. Eine Hülle benutze ich dabei nur, wenn das mittlerweile unansehnliche Kissen mit in die Öffentlichkeit soll, aber da ich durch unseren neuen Kaminofen in kürzester Zeit schon 2 von drei Kissen „verschlissen“ habe, weil sie zu warm und somit morsch geworden sind, mussten eh ein paar neue her.

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Als Füllung des Innensäckchens (das dann in oder auf den Ofen oder in die Mikrowelle wandert) habe ich Bio-Roggen verwendet. Weizen ist etwas zu „weich“ – wie mir gesagt wurde – und (Bio-)Dinkel ist echt zu teuer, wenn ich für die größeren Nackenkissen etwa 800-900 g verwende. Also ist Bio-Roggen eine günstige Alternative und gibt mir ein gutes Gefühl, weil ich die Bioqualität lieber erhitze, als die konventionelle – who knows??

Erst in den Tagen vor dem Singewettstreit habe ich Plotterideen entwickelt… aber die haben dann eingeschlagen wie eine Bombe! Auch das Banner ist erst am Morgen entstanden! 😉

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Schon letztes Mal hatte ich Bügelbilder angeboten, die man z.B. auf eine Handyhülle bügeln könnte. Allerdings hatte ich den Plotter gerade ganz frisch und war noch überhaupt nicht erfahren damit. So waren die Motive nicht leicht zu entgittern und ich hatte nur sehr wenige fertig. Dieses Mal habe ich Aufkleber hergestellt, die dann direkt auf eine glatte Oberfläche geklebt werden können. Da sind die Verwendungsmöglichkeiten für jeden Einzelnen ja dann erheblich größer! Wer kein Auto hat, nimmt sein Fahrrad, Smartphone oder die Zimmertür als Untergrund! 😉

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Einige meiner Kunden haben dann auch gleich Aufkleber inklusive „Anbringung“ bestellt – was ich natürlich gerne und sofort umgesetzt habe.

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Einige clevere Jungs und Mädchen fragten mich nach „Frei-Exemplaren“ 😉 Selbst wenn ich damit dann keinen direkten „Gewinn“ erzielt habe, sind so 5 „WerbeträgerInnen“ für mich unterwegs gewesen. Wie viele dann letztendlich dadurch zusätzlich zu mir gekommen sind, kann ich nicht sagen, aber mein Gefühl hat mir gesagt, dass das eine gute Idee war.

Die Mühe, die ich mir mit den „Upcyclingtäschchen“ gemacht habe, hat sich auf jeden Fall gelohnt, sie wurden gern nachgefragt. Alle anderen genähten Dinge wurden allerdings nur als „niedlich“ oder „Super Idee“ bewundert, doch nicht gekauft.

Das lehrt mich, dass ich weniger nähen, sondern mehr plotten werde. Der Markt für Genähtes ist weitgehend gesättigt, Aufkleber und Bügelbilder oder auch Papierprodukte, die mit dem Plotter erstellt wurden, sind eher noch etwas Besonderes.

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Außerdem hatte ich unsere Kiste mit 1000 KAPLA-Steinen mitgenommen und neben meinem Stand zum freien Bauen aufgerufen. Das war eine schöne Abwechslung im Treiben und der vor der Pause schon gewachsene Turm wurde dann entsprechend gewürdigt und am Ende auch (von allen sehnlichst erwartet) zum Einsturz gebracht. Ein ehrgeiziger Pfadfinder hatte gebaut bis die Decke das Limit war! 😉

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